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Freitag der Siebzehnte😱☠️👻👀🔦🌫

Meine Einstellung dem Beruf der Erzieherin gegenüber erschließt sich aus der gestrigen Geschichte! Aber bei allem Verständnis, für die außerordentlichen Belastungen, die ein Rudel Kleinkinder und deren anspruchsvollen Eltern mit sich bringen ist die Mutter in mir doch entrüstet ob der Tatsache, dass das Personal des Kindis von unserem Zwerg an einem ganz normel Freitag zur Fortbildung nach Stuttgart Auf die Messe tigert! In Anbetracht dessen, das unser Krawallwinzling momentan zwecks Eingewöhnung täglich nur zweieinhalb Stunden die Einrichtung besuchen darf, wobei ich vermute, das es nicht darum geht, das unser Powerkrümel an die Trennung von Muttis Rockzipfel gewöhnt werden soll, sondern darum, das sich das Kindipersonal langsam an den Umgang mit unserem Nesthaken gewöhnen muss und nach zweieinhalb Stunden dringend Ablösung durch die Mutti braucht. Ein Indiz dafür wäre, das unser Zwerg nach kurzem, feuchtem Kuss sofort in den Untiefen der Räumlichkeiten verschwindet und nach zweieinhalb Stunden schnell aus der Tür in meine Arme geschoben wird, wobei das "Tschüss, schönen Tag noch!" bereits mumpfig durch die wieder geschlossene Gruppentüre dringt! Ich werde das innere Bild nicht los, das auf der anderen Seite eine zerfledderte, schweißnasse, mit weit aufgerissenen Augen, den bebenden Leib gegen die Tür stemmende Erzieherin um ihr Überleben bangt und diese Stellung erst verlässt, wenn sie den Motor unseres Voyagers aufheulen hört.
Wie auch immer- um pünktlich zum Erwachen unseres Winzlings im Haus zu sein und für die restlichen Familienmitglieder ein "bald-ist-Wochenende-Frühstück" zuzubereiten, trollte ich mich um fünf Uhr morgens mit Stirnlampe und Futtereimer in Richtung Stall! Aus dem Augenwinkel sah ich plötzlich an der Koppel ein Licht aufflackern! Totenstarr blickte ich krampfhaft hinüber, wobei das Licht heller und dunkler zu werden schien, erlosch, wenn ich genau hinblickte und wieder aufblinkte, wenn ich den Kopf wegdrehen wollte. Sofort dachte ich an kranke Pferdeschlitzer, den bösen Wolf oder angriffslustige Keiler!!
Jedesmal wenn ich einen Horrorfilm anschauen muss, weil meine Familie zuwenig Adrenalin im Blut hat und auf diese Form der Stressoptimierung steht, kommt im spannensten Moment mein altkluger Einwurf: "Ja klar, da oben auf der Bühne (wahlweise im Keller, im einsamen Gartenhaus, im Wald hinter dem Grundstück, im leeren Nachbarhaus, oder eben hinterm Haus auf den Koppeln) raschelt es (wahlweise klopft es, heult oder stöhnt oder lacht jemand, schabt es oder es leuchtet ein sonderbares Licht auf) und der (oder die oder das) geht da jetzt direkt alleine und unbewaffnet hin, um nachzusehen!!! Wie realistisch!!!!" Dann seufze ich noch gelangweilt um meinen Zweifel am Verstand der anderen, von der Szene gebannten Mitbewohner zu unterstreichen!
Und was mache ich morgens um Fünf, versunken im Dunklen und umwabert von dramaturgisch wirksamen Nebelschwaden? Ich laufe schnurstracks alleine, unbewaffnet und bei einer Sicht von unter zwanzig Zentimeter mit einer flackernden, unzuverlässigen Stirnlampe weg vom Haus, weg von all den tief schlafenden Familienmitgliedern auf das unheimlich flackernde Leuchten zu! Im Falle einer falsch abgebogenen Wildschweinrotte oder eines geisteskranken, bewaffneten Pferdeschlitzers oder dem Geist der letzten Weihnacht oder einem Irren mit Motorsäge sicherlich mehr als unklug!
Bei den letzten Schritten kam mir noch kurz der Gedanke, das mich um die Uhrzeit auch niemand vom Dorf schreien hören würde, doch diese Einsicht kam zu spät! Ein unheimliches Schnaufen und ein grausiges Scharren ließen mein Blut gefrieren, wärend das unheimliche Leuchten direkt außerhalb meines Lichtkegels mein Schicksal zu besiegeln schien. Ich riss den Kopf hoch, um meinem Gegner ein einziges mal ins grausam verzerrte Gesicht zu blicken- da glotzte mich mit großen, goldenen Augen und wirren, brandroten Haaren unsere Nova, unser kluges aber absolut durchgeknalltes Welshpony an! Schon blähte sie die Nüstern und blies mir zur unerwarteten Begrüßung ihren heißen Atem angereichert mit unzähligen Rotztropfen in mein leichenblasses Gesicht! Was zur Hölle machte die hier auf der Koppel und wieviel vom eigentlich verschlossenen Zaun hatte sie eliminiert um hier her zu gelangen, und wer von den anderen drei Rössern war ihr gefolgt und wo waren die jetzt! Ich versuchte an ihrem freudigen "Gutem Morgen"- Blick vorbei, in der tiefen Schwärze des viel zu frühen Morgens, etwas zu erkennen.
Schnell besann ich mich, einfach Ruhe zu bewahren, dem Pony nicht meinen heiligen Zorn um die Ohren zu brüllen sondern einfach nur zu atmen- Ein, Aaaauuuuusss, Ein, Aaaauuuusssss, Oooooohhhhmmmm!
Ich ging gelassen zurück zum Futtereimer und öffnete den Stall! Augenblicklich wiehrte mir das Urgestein Mika entgegen und Lady Manu kam angemessenen Schrittes um ihre Heuration zum Futterstand zu begleiten! Schemenhaft erkannte ich Sunny, unser zweites Welschi durch den Nebel über die Koppel zurück zum Paddock schleichen, wobei sie sich sichtlich ertappt fühlte. Sofort erkannte ich, das die drei Griffe zum Koppeleingang sowie die dazugehörigen Seile zerstört auf dem Gelände rumlagen. Jetzt waren alle außer Nova friedlich zum Frühstück vereint und ich versuchte mit klammen Fingern die Schäden notfürftig zu beheben, da es anfing zu regnen und der dadurch noch aufgeweichtere Koppelboden durch sechzehn Hufe schnell in einen Acker verwandelt werden würde. Gelangweilt und absolut nicht schuldbewußt kam dann auch endlich Nova angelatscht um lustlos am Heu rumzumümmeln! Was soll ich sagen- anstatt abzumisten und langsam wach zu werden, verbrachte ich die Zeit vor dem Frühstücksdienst mit kalten, klammen Fingern im Regen mit Instandsetzungsarbeiten. Als ich durchweicht und erschlagen in den erwachten Schoß der Familie zurückkam stand die Eine beim Schminken, die Andere saß mit geschlossenen Augen auf der Schüssel und die Dritte verließ gerade das Haus während unser Erstklässler genüsslich ins Nussnugatbrot biss und der Zwerg ungeduldig seinen Kaba einforderte! Augenblicklich wurde mir klar, dass ich den, Dank des Kindibelegschaftsausflugs, heute ganztägig an der blaugefrorenen Backe hatte! Wärend ich dem Terrorkrümel den Kaba und sein eingefordertes Nussnugatbrot machte träumte ich von einem raschen Tod morgens um Fünf umgeben von Nebelschwaden durch die Hand des geisteskranken aber
wortkargen und sportlich durchtrainierten, vielleicht argentinischen, glutäugigen Kettensägenmörders namens Estheban...oder so...
17.2.17 12:08
 
Letzte Einträge: Guten Morgen....Lichtblicke aus der Quarantänestation


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